Entdecken Sie die story von eartheffect und lernen Sie unsere Projekte kennen
2026
EcoGastroCert
Die Zertifizierung für energieeffiziente Gastroküchen
Mit EcoGastroCert startet 2026 die Schweizer Zertifizierung für energieeffiziente Gastroküchen – entwickelt mit EnergieSchweiz und dem Verband Schweizer Gastroplaner. Als einzige Zertifizierung prüft sie Planung und Betrieb: Der Gastroplaner plant die Küche mit EnergyCalc, ein Auditor nimmt den Bau ab, und nach rund sechs Monaten zeigt der EnergyCheck, ob die Küche auch im Alltag hält, was die Planung versprochen hat. Bauherrschaften erhalten damit einen Nachweis für Netto-Null-Ziele und Ausschreibungen, Betriebe tiefere Energiekosten. Die ersten Zertifizierungen laufen in der Pilotphase 2026.
Mit EnergyCheck und EnergyCalc stellt EcoGastro zwei digitale Werkzeuge bereit: EnergyCheck ist der Vor-Ort-Check per Smartphone, mit dem Betriebe in wenigen Minuten ihr Sparpotenzial erkennen. EnergyCalc rechnet Energieverbrauch und Kosten von Küchengeräten und ganzen Küchen durch – für Betriebe, Planende und Energieversorger.
2025
EcoGastro wächst
Neue Partner, neue Formate
EcoGastro baut sein Angebot aus: In Zusammenarbeit mit Energieversorgern erreicht das Programm Gastrobetriebe direkt über ihren Stromlieferanten. Dazu kommen Kurse für Küchenplaner:innen und neue Schulungsformate für Küchenteams, damit Energieeffizienz dort ankommt, wo täglich gekocht wird.
2025
Re-Use Game
Wiederverwendung als Spiel
Mit dem Re-Use Game machen wir Wiederverwendung erlebbar: Die Spielenden entscheiden, was mit Bauteilen und Produkten am Ende ihrer ersten Nutzung passiert – und erfahren unmittelbar, was ihre Entscheidungen für Ressourcen, Kosten und Klima bedeuten.
2024
Zirkuläres Bauen
Schwerpunkt Baubranche
Future Perfect legt den Fokus auf zirkuläres Bauen. Neue Lernmodule für Berufsfachschulen der Bau- und Gebäudetechnikbranche zeigen, wie Gebäude so geplant, gebaut und rückgebaut werden, dass Materialien im Kreislauf bleiben – vom Re-Use von Bauteilen bis zu kreislauffähigen Konstruktionen.
2023
Circular Quest
Kreislaufwirtschaft vor Ort entdecken
Mit Circular Quest entsteht ein neues Format von Future Perfect: Lernende erkunden die Kreislaufwirtschaft spielerisch in ihrer eigenen Stadt. An realen Stationen – Werkstätten, Läden, Betrieben – lösen sie Aufgaben und erleben, wie Reparatur, Wiederverwendung und Ressourcenschonung im Alltag funktionieren. Gestartet in Olten und Zürich, weitere Standorte folgen.
2019
Start Future Perfect
Nachhaltige Entwicklung in der Berufsbildung
Ausgehend von den Workshops, die wir in Berufsfachschulen abhielten, entwickelten wir in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum Limmattal (BZLT) und EPEA Switzerland „Future Perfect“, das digitale Lehrmittel zu Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Innovationen werden durch bestens ausgebildete Berufsleute angestossen und getragen, indem sie den Status Quo kritisch hinterfragen, neue Lösungen entwickeln und schliesslich Veränderungen umsetzen. Die Vermittlung der sogenannten Nachhaltigkeits-Kompetenzen in der Berufsbildung spielt hierbei für den Werkplatz Schweiz eine zentrale Rolle: Neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle sind erforderlich, um den Ressourcenvebrauch drastisch zu reduzieren und dem Klimawandel entgegenzuwirken. Eine Mammutaufgabe, die unsere Gesellschaft der jungen Generation aufbürdet und für die wir sie bestmöglich vorbereiten müssen.
Wirtschaften in Kreisläufen
Eine der Lösungen für diese Herausforderungen - aus unserer Sicht der wichtigste und zielführendste Ansatz - ist die Kreislaufwirtschaft. Ressourcen dürfen nicht mehr zu Abfällen und Emissionen werden, sondern müssen sich vollständig wieder in neue Ressourcen verwandeln. Produkte müssen so lange wie möglich und so intensiv wie möglich genutzt werden. Die Wirtschaft braucht Geschäftsmodelle, die den Wandel unterstützen und dazu führen, dass Produkte langlebig, reparierbar, wiederverwendbar und rückführbar gestaltet werden. Diese Konzepte vermitteln wir mit Future Perfect Lernenden von Berufsfachschulen und Berufsmaturitätsschulen.
2016
Ganze Küchen zertifiziert
Vom einzelnen Gerät zur ganzen Küche
Seit 2016 zertifiziert EcoGastro nicht mehr nur einzelne Küchengeräte, sondern ganze Grossküchen – von der Planung bis zum laufenden Betrieb. Geprüft wird, wie effizient Geräte ausgewählt, kombiniert und eingesetzt werden. Das Zertifikat macht für Betriebe, Planende und Bauherrschaften sichtbar, wo eine Küche energetisch steht und wo sich Investitionen lohnen.
2014
Start Workshops
Spielerisch zur Nachhaltigkeit
Die 2000-Watt-Workshops entwickelten wir 2014 für und mit der Stadt Zürich als Weiterbildungsangebot der Stadt für ihre Angestellten. Mit einem Quiz eignen sich die Teilnehmenden der Workshops Wissen spielerisch an. Der 2000-Watt-Workshop - wie auch alle anderen Workshops von Eartheffect - berücksichtigt menschliche Bedürfnisse in Anlehnung an die Selbstbestimmungstheorie von Edward Deci und Richard Ryan. Die Motivation für ein bestimmtes Verhalten hängt gemäss Deci und Ryan direkt damit zusammen, wie stark die Bedürfnisse nach Kompetenz, sozialer Eingebundenheit und Autonomie befriedigt werden können. Diese Theorie können wir mit mittlerweile weit über hundert Workshops Erfahrung nur bestätigen. Entsprechend beobachteten wir motiviertes Verhalten ganz besonders, wenn Menschen mit Freude und voller Tatendrang am Werke sind.
Workshop-Angebote
Nach erfolgreicher Einführung der 2000-Watt-Workshops (und des Workshops „Energieeffizienz“ im Rahmen von EcoGastro), bieten wir seither auch Workshops zu „Wirtschaften in Kreisläufen“ und „Nachhaltige Ernährung“ an. In allen unseren Workshops ist die Entwicklung von Ideen und damit der partizipative Einbezug der Mitarbeitenden zentral. Diese Ideen legen die Basis für Veränderungen in der Organisation - sei es im Kleinen wie im Grossen - und bieten damit eine optimale Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung.
2011
Start Ecogastro
Energiesparen im Gastgewerbe
Mit dem Förderprogramm EcoGastro - während der ersten drei Jahr noch unter dem Namen „Watt à la carte“ - unterstützen wir seit 2011 Gastrobetriebe darin, den eigenen Stromverbrauch zu senken. Ersetzen Gastrobetriebe ihre alten Herdplatten durch energieeffiziente Induktionsherde, profitieren sie von einmaligen Subventionen. Von Anfang an standen die Beratung der Gastrobetriebe, die Sensibilisierung und das Motivieren der Mitarbeitenden fürs Energiesparen im Zentrum von EcoGastro. Bis heute haben wir rund 500 Betriebe beraten und rund 250 Workshops durchgeführt.
EcoGastro Zertifizierung
Zum 10-jährigen Jubiläum von EcoGastro führten wir 2021 das Label „EcoGastro zertifiziert" ein, mit welchem energieeffiziente gewerbliche Küchengeräte zertifiziert werden. Eine von uns durchgeführte Studie zeigte, dass eine Kennzeichnung der effizientesten Geräte Planer:innen von Grossküchen hilft, sparsame Küchen zu bauen. Schon nach kürzester Zeit hat das Label in der Branche einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt und wird nun auch von Investor:innen der Gerätehersteller:innen nachgefragt, wodurch für diese zusätzliche Anreize entstanden sind, möglichst sparsame Geräte zu entwicklen.
2010
ecoworks & gründung eartheffect
Mit Partizipation zu mehr Nachhaltigkeit
An der Universität ETH Zürich führte Martin (Geschäftsführer von Eartheffect) als selbständiger Umweltberater 2006 eine innovative Methode zur CO2-Bilanzierung für die Mobilität der ETHZ-Angehörigen ein. Es zeigte sich, dass die Flugreisen für rund 50% der CO2-Emissionen der Universität verantwortlich sind. Als eine der Massnahmen zur Verbesserung der Umweltwirkung führte Martin dann ecoworks an der ETHZ ein – ein Inkubator für Projekte für die Reduktion von CO2 am Campus. Ein Kernbestandteil von ecoworks war ein 24-Stunden Workshop, in dem Studierende und Doktorierende der ETHZ Ideen und Projekte entwickelten. Dieser partizipative Ansatz zieht sich durch alle Aktivitäten von Eartheffect. Betroffene werden zu Beteiligten und bringen sich dadurch motiviert in die Umsetzung von Massnahmen ein.
Spin-off ETH Zürich
Im Jahr 2010 gründete Martin die Eartheffect AG als Spin-off der ETH Zürich gemeinsam mit Philippe Stadler mit Firmensitz in Olten. Heute ist Martin alleiniger Inhaber und Geschäftsführer der Eartheffect AG.